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Datenplatform mit Azure Databricks für einen Bundesligaverein

Auf einen Blick:

  • Branche: Sport
  • Projektziel: Eine moderne, zukunftssichere Datenplattform zu entwickeln, um ein gutes Fundament für die Zukunft zu schaffen.
  • Tools: Azure Databricks, Databricks Declarative Pipelines, Python/Pyspark, Terraform, YAML 

Die Herausforderung des Kunden

 

Ein großer deutscher Sportverein mit mehreren hundert Mitarbeitenden stand vor der Aufgabe, seine Datenbasis grundlegend zu modernisieren. Die bestehende Infrastruktur war über Jahre gewachsen und sehr heterogen. Daten wurden dezentral gespeichert, was zu Datenkonflikten führte. Gleichzeitig war der personelle Aufwand für Analysen, Reports und Dashboards hoch und echte Self-Service-Ansätze für Fachbereiche fehlten.

Mit dem steigenden Bedarf an datengestützten Entscheidungen z. B. im Ticketing, Marketing oder in der Spielanalyse, wurde das Setup zunehmend zum Engpass. Abteilungsübergreifende technische Zusammenarbeit war kaum möglich. Zudem sorgten verteilte Governance und fehlende Lineage Transparenz für zusätzliche Sicherheitsrisiken. Auch die Entwicklung von Machine-Learning-Modellen und KI-Agenten war durch hohe technische Hürden erschwert.

Im ersten Schritt führten wir daher eine strukturierte Analyse der IST Situation durch und entwickelten eine strategische Architekturempfehlung. Diese bildet die Grundlage für den Aufbau einer zentralen Datenplattform, die teamübergreifenden Zugriff ermöglicht und künftige BI- und AI-Projekte beschleunigt.

Vor diesen Herausforderungen stand unser Kunde

Ressourcenengpass im Reporting

Analyse und Reportinganfragen der Fachabteilungen konnten nicht ausreichend schnell durch die geringe Zahl der Mitarbeitenden im Reporting erledigt werden.

Hohe technische Hürde zur Entwicklung

Die technische Hürde zur Entwicklung von KI-Agenten und Machine Learning Modellen verlangsamte Innovationen.

Unübersichtliche Kosten- und Aufwandsstruktur

Die komplexe und heterogene Infrastruktur führte zu unübersichtlichen Kosten sowie hohem personellen Betriebs-, Bereitstellungs- und Wartungsaufwand.

Plattformauswahl und Zielarchitektur

In einem initialen Workshop haben wir gemeinsam den IST-Zustand der Daten- und Reporting-Landschaft aufgenommen und die zukünftigen Anforderungen definiert. Im Fokus standen der hohe manuelle Aufwand, fehlender Self-Service, dezentrale Datenhaltung sowie Governance- und Betriebskomplexität. Darauf aufbauend haben wir die Plattformoptionen Microsoft Fabric und Databricks bewertet und uns gemeinsam für Azure Databricks als Zielplattform entschieden. Der nächste Schritt ist ein Proof of Concept zur Validierung der Architektur anhand erster Datenquellen und Use Cases.

Wie gehen wir dabei vor?

1.

IST-Analyse und Anforderungsaufnahme

Wir haben die vorhandenen Systeme, Datenablagen und Reporting-Prozesse aufgenommen und typische Engpässe sowie Risiken (z. B. Datenkonflikte und fehlende Transparenz) herausgearbeitet.

2.

Plattformvergleich und Entscheidung

Wir haben Microsoft Fabric und Databricks anhand klarer Kriterien wie Skalierbarkeit, Governance, Zusammenarbeit und Integrationsfähigkeit bewertet und darauf basierend die Zielplattform festgelegt.

3.

PoC-Vorbereitung

Wir haben erste Datenquellen und Use Cases priorisiert, den technischen Rahmen definiert und damit die Grundlage geschaffen, die Architektur im Proof of Concept praktisch zu testen.

Unsere Lösung

Architekturübersicht einer Azure-Datenplattform mit Databricks, Unity Catalog und ML-Integration.

Unser Architekturentwurf basiert auf einer modularen Datenplattform mit Azure und Databricks als zentrale Komponenten. Die Daten werden dabei aus verschiedenen Quellsystemen wie Ticketing, CRM, ERP und Sportdokumentation integriert, zentral gespeichert und anschließend in standardisierte Domain-Modelle überführt.

Die Plattform erlaubt sowohl klassische Business-Analytics als auch die Entwicklung von Machine-Learning-Anwendungen. Über Dashboards, SharePoint oder Enterprise Apps können Fachbereiche direkt auf aufbereitete Datenprodukte zugreifen – ohne Umwege über das Datenteam. So entsteht eine skalierbare Grundlage für datengetriebene Entscheidungen im gesamten Verein.

Die Ergebnisse des Use Case:

Schnelle Umsetzung

Innerhalb eines Monats ab Infrastruktur-Kick Off bauten wir die Azure Landing Zone und Databricks auf und integrierten Daten entlang der Medallion Architecture.

Basis für schnelle Entwicklung

Wir schafften während des Projektes die Basis für eine schnelle Umsetzung weiterer Use Cases.

Onboarding der technischen Mitarbeiter

Wir konnten bereits die technischen Mitarbeiter auf Databricks onboarden, sodass sie eigenständig beginnen können die Data Platform weiterzuentwickeln.

Sie haben Fragen zum Thema Aufbau der Dateninfrastruktur. Dann melden Sie sich! Wenn Sie sich für weitere spannende Fakten rund um das Thema moderne Datenplattformen interessieren, schauen sie auch gerne bei unseren Leistungen vorbei.

Leistungen

Profilbild von Vinzent Wuttke Geschäftsführer Datasolut GmbH
Vinzent Wuttke
Geschäftsführer

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