Azure Landing Zone für Databricks in der Finanzdienstleistung
Auf einen Blick:
- Kunde: Wirtschaftsauskunftei und Inkassodienstleister
- Branche: Finanzdienstleistung
- Projektziel: Aufbau einer standardisierten Azure Landing Zone als sicheres Fundament für Databricks sowie weitere Daten- und KI-Workloads
- Tools: Microsoft Cloud Adoption Framework, Terraform, Microsoft Entra ID, Azure RBAC, Azure Policy
Die Ausgangssituation
Der Kunde benötigte eine Azure-Grundlage, auf der geschäftskritische Daten- und KI-Workloads sicher und nachvollziehbar betrieben werden können. Eine reine Bereitstellung einzelner Cloud-Ressourcen hätte dafür nicht ausgereicht, gefordert war eine Plattformstruktur mit klaren Verantwortlichkeiten, getrennten Umgebungen und technischen Leitplanken für Compliance und Betrieb.
Zentrale Plattformbereiche wie Security, Management, Identity und Connectivity mussten von den Data-&-AI-Workloads getrennt werden, während Databricks-Umgebungen für Dev, Test und Prod konsistent bereitstellbar sein sollten. Hinzu kamen Anforderungen wie Least Privilege, zentrale Logs, private Konnektivität, policy-driven Governance und reproduzierbare Infrastruktur über Infrastructure as Code.
Wir setzten eine Azure Landing Zone um, die sich am Microsoft Cloud Adoption Framework orientiert. Die Umgebung wurde hierarchisch über Management Groups und Subscriptions strukturiert: Die Security-Subscription bündelt Managed HSM, Log Analytics und CrowdStrike-Anbindung, die Management-Subscription stellt zentrale Logs und den Terraform State bereit, die Identity-Subscription basiert auf Microsoft Entra ID, und die Connectivity-Subscription bildet das zentrale Hub-Netzwerk mit VPN Gateway und Azure Private DNS Resolver.
Für die Data-Workloads entstanden separate, logisch und netzwerktechnisch getrennte Databricks-Umgebungen, jeweils per Peering an die Connectivity-Subscription angebunden – inklusive Unity Catalog, Managed Identities und Key-Vault-Integration.
1.
Die gesamte Infrastruktur wird über getrennte Terraform States beschrieben – unter anderem für Platform, Azure RBAC, Data Landing Zone und Databricks. Dadurch können Plattform- und Applikationsbereiche unabhängig geplant, geprüft und ausgerollt werden.
2.
Azure Policy Sets für Databricks, Key Vault, Managed HSM, Network, Storage und Tags erzwingen konkrete Kontrollen – etwa deaktivierten Public Network Access, RBAC-Modelle mit Deletion Protection und verpflichtende Customer Managed Keys.
3.
Private Endpoints, Hybrid-DNS, VPN-Anbindung an On-Premises und kontrollierte Egress-Pfade schaffen eine durchgängig private, auditierbare Netzwerkstruktur.
Unsere Lösung
Der Weg zum Erfolg
Gemeinsam mit dem Kernteam des Kunden hat Datasolut die Landing Zone in drei Monaten von Grund auf entwickelt und produktiv in Betrieb genommen. Aus einer offenen Anforderung an Sicherheit und Governance entstand eine reproduzierbare, vollständig Terraform-gesteuerte Cloud-Plattform, auf der die Databricks-Umgebung heute läuft und laufend erweitert wird.
Das Ergebnis
Der Kunde verfügt heute über ein standardisiertes Azure-Fundament für regulierte Daten- und KI-Workloads. Die Landing Zone trennt Plattformverantwortung und Applikationsbetrieb, schafft klare Umgebungsgrenzen und stellt wiederverwendbare Services für Netzwerk, Identität, Security, Logging und Schlüsselmanagement bereit.
Durch Terraform und getrennte States ist die Infrastruktur reproduzierbar und nachvollziehbar. Auf dieser Basis laufen die Databricks-Plattform und produktive Datenpipelines, das Data Team arbeitet inzwischen auf Databricks, und die Umgebung wird laufend erweitert.
Sie haben Fragen zum Thema Aufbau einer Azure Landing Zone oder Datenplattform auf Databricks? Dann melden Sie sich! Wenn Sie sich für weitere spannende Fakten rund um das Thema moderne Datenplattformen und Machine Learning interessieren, schauen sie auch gerne bei unseren Leistungen vorbei.
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