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Databricks Lakebase in der Versicherungsbranche

Wir haben einem Versicherungsdienstleister geholfen, seine Datenbankabfragen mit Databricks Lakebase von bis zu 90 Sekunden auf unter 1 Sekunde zu beschleunigen, bei einer Fehlerquote von 0 %.

Das Unternehmen stellt Versicherungs- und Investmentmaklern eine eigene Software zur Verwaltung ihrer Bestände bereit. Mit wachsender Kundenzahl und Datenmenge stießen die zugrunde liegenden Datenbankabfragen zunehmend an ihre Grenzen.

Auf einen Blick:

  • Kunde: Führender deutscher Versicherungsvermittler
  • Branche: Versicherung
  • Projektziel: Bestehenden Abfrageprozess beschleunigen, ausfallsicher gestalten und Compute-Ressourcen effizienter nutzen
  • Tools: Databricks, Python, SQL, Lakeflow Spark Declarative Pipelines (SDP), Databricks Lakebase (Postgres)

Die Ausgangssituation

Der Kunde stellt Versicherungs- und Investmentmaklern eine eigene Software bereit, über die Bestandsdaten abgerufen werden. Durch ein starkes Wachstum an Neukunden und eine dadurch stetig steigende Datenmenge dauerten einzelne Abfragen so lange, dass sie systemseitig abgebrochen wurden. Damit war ein Kernfeature der Software für die Endnutzer nicht mehr zuverlässig nutzbar. Die Analyse zeigte drei Ursachen: eine zu langsame zugrunde liegende Infrastruktur, unzureichende Verarbeitungsgeschwindigkeit neuer Daten und ineffiziente SQL-Query-Strukturen. 

Vor diesen Herausforderungen stand unser Kunde:

Geringe Geschwindigkeit

Durch den starken Zuwachs an End-Usern konnten relevante Informationen in der Software nicht mehr verlässlich und schnell abgerufen werden. Abfragen dauerten teilweise so lange, dass sie abgebrochen wurden.

Fehlende Skalierbarkeit

Mit jedem weiteren Nutzerwachstum auf der Plattform wäre die Abfrage-Performance weiter gesunken, die bestehende Architektur war nicht auf diese Entwicklung ausgelegt.

Geringe Reusability

Bestehende Datenpipelines und -produkte waren ausschließlich im bisherigen Lösungsumfeld nutzbar und ließen sich nicht in weitere Datenprodukte oder Datenstrecken einbinden.

Datenarchitektur mit Databricks Lakebase

Das Projekt startete mit einer strukturierten Analyse der bestehenden Engpässe: In einem Workshop mit einem intern entwickelten Framework wurde zunächst der fachliche Status quo erfasst, anschließend der technische Status quo analysiert und Schwachstellen identifiziert. Auf dieser Basis konzipierte Datasolut eine Lösung inklusive Schätzung der laufenden Betriebskosten und verfeinerte sie iterativ gemeinsam mit dem Kunden. Zentrales Element der Umsetzung war Databricks Lakebase, eine vollständig verwaltete Postgres-Datenbank, die eng in die bestehende Databricks-Lakehouse-Umgebung integriert ist und für Anwendungen mit niedriger Latenz ausgelegt ist.

1.

Integration neuer Datenquellen

Neue Datenquellen wurden über Lakeflow Spark Declarative Pipelines (SDP) in Databricks eingebunden, um Daten zuverlässig und effizient für die operative Nutzung bereitzustellen.

2.

Aufbau der Postgres-Datenbank mit Lakebase

Wir setzten eine neue Postgres-Datenbank mit Databricks Lakebase auf, um Abfragen mit niedriger Latenz direkt neben den analytischen Lakehouse-Daten zu ermöglichen.

3.

Vorberechnung von Zugriffslogiken

Nutzerspezifische Zugriffslogiken und weitere Informationen wurden vorab in der Postgres-Datenbank berechnet und zusammengeführt. 

Unsere Lösung

Der Weg zum Erfolg

Gemeinsam mit dem Fachbereich des Kunden entwickelten Wir die neue Datenarchitektur und implementierten sie erfolgreich in die bestehende Software. Ein zuvor instabiler Prozess steht den Endnutzern nun in Sekundenbruchteilen zur Verfügung.

Das Ergebnis

Abfragen, die zuvor zwischen 5 und 90 Sekunden dauerten und teilweise in einem Time-out endeten, laufen heute in unter 1 Sekunde. Auch die Fehlerquote durch Time-outs oder andere Fehler sank auf 0 % – bislang trat kein einziger Fehler mehr auf. Durch die Skalierbarkeit von Databricks Lakebase stellt weiteres Nutzerwachstum kein Problem mehr dar. Das Projektziel wurde vollumfänglich erreicht, die Erwartungen des Kunden sogar übertroffen. Aktuell unterstützen Wir den Kunden bei weiteren Use Cases, insbesondere bei der Integration von KI-Funktionen wie Agents und Genie Agents in die bestehende Software.

Die Ergebnisse des Use Case:

Von bis zu 90 Sekunden auf unter 1 Sekunde - Abfragedauer

0 % Fehlerquote — keine Timeouts mehr

Vollständig skalierbare Architektur — Nutzerwachstum ohne Performance-Einbußen

Profilbild von Vinzent Wuttke Geschäftsführer Datasolut GmbH
Vinzent Wuttke
Geschäftsführer

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Ob und wie künstliche Intelligenz Ihnen weiterhelfen kann, können Sie in einem ersten, unverbindlichen Gespräch mit uns herausfinden.

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