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One-to-One-Marketing

One-to-One-Marketing, auch als 1:1-Marketing bekannt, stellt eine moderne Alternative zum altbekannten Massenmarketing dar. Folgend erhalten Sie alle wichtigen Informationen über One-to-One-Marketing – von der Begriffserklärung bis hin zur Funktionsweise und den Vorteilen der Marketingmaßnahme.

Was ist One-to-One-Marketing?

Während Massenmarketing große Personengruppen anspricht, geht es beim One-to-One-Marketing um eine personalisierte Ansprache einzelner Kunden. Durch diese sehr individuelle Form von Werbung fühlen sich Kunden persönlich angesprochen.

Sie nehmen diese Marketingstrategie als interessant und wichtig für die eigenen Bedürfnisse wahr, da sie auf individuellen Vorlieben beruht. Folglich werden diese Werbemaßnahmen eher verinnerlicht als solche, die eine breite Masse ansprechen.

Wie funktioniert One-to-One-Marketing?

Doch wie funktioniert One-to-One-Marketing eigentlich, wie kommen die Kundenprofile zustande? Daten und Informationen potenzieller Kunden oder Bestandskunden zu erheben ist in Zeiten des Internets mit verhältnismäßig wenig Aufwand verbunden. Angaben wie Wohnort, Familienstand oder Alter werden regelmäßig von unzähligen Usern in unterschiedlichen Zusammenhängen angegeben.

Doch diese einfachen Angaben reichen alleine nicht aus, um One-to-One-Marketing zu betreiben, da diese Daten zu allgemein für die Umsetzung der Marketingstrategie sind. Damit umfassende Kundenprofile entstehen, werden weitere Kundendaten aus CRM-Systemen, historisches Kaufverhalten oder das Onlineklickverhalten benötigt.

one-to-one-marketing von durchschnitts Kunden zu Kundensegmenten bis zu individueller Ansprache jedes Kundens
One-to-One-Marketing: von durchschnitts Kunden, zu Kundensegmenten, zu individueller Ansprache jedes Kundens

Diese Daten bilden die Grundlage für die Profilerstellung für One-to-One-Marketing. Zur Erstellung von Kundenprofilen nutzt man heute Ansätze des maschinellen Lernens. Maschinelles Lernen ermöglicht die Analyse und Mustererkennung in Kundendaten und -ereignissen.

Die gelernten Muster helfen dabei den Kunden und das Verhalten so genau zu beschreiben und vorherzugagen, so dass man sehr kleine Zielgruppen mit ähnlichen Interessen erhält. Somit macht Maschinelles Lernen One-to-One-Marketing erst möglich, denn ohne wäre diese zielgenaue Targetierung von einzelnen Kunden nicht umsetzbar.

Warum ist One-to-One-Marketing wichtig?

Mit One-to-One-Marketing fühlen sich Kunden persönlich angesprochen. Durch die individuelle Ansprache sehen diese eine Lösung für ihre einzigartigen Probleme. Dabei werden identische Produkte mit unterschiedlichen Mitteln beworben, je nach Kunden- und Zielgruppe.

Was zeit- und kostenintensiv klingt, erzielt in der Realität aber maximale Ergebnisse mit verhältnismäßig geringem Aufwand. Dank moderner Technologien, wie maschinellem Lernen und genauer Profilierung von Kunden, bleiben die Aufwendungen im Verhältnis zum Nutzen niedrig.

Neben der Kosten- und Zeiteinsparung bringt One-to-One-Marketing weitere Vorteile mit sich. Dabei ist es wichtig, zu verstehen, dass diese Marketingmethode nicht beabsichtigt, so viele Kunden wie möglich zu erreichen.

Vielmehr geht es darum, Kunden zu gewinnen, die Interesse an der angebotenen Dienstleistung oder an einem Produkt haben. Folglich steigert sich die Kaufbereitschaft, potenzielle Kunden sind eher bereit, sich mit dem Angebot auseinanderzusetzen und fühlen sich weniger bedrängt.

Schließlich werden mit One-to-One-Marketing vorrangig nur Personen angesprochen, die sich auch für das Angebot interessieren. Im Umkehrschluss sind diejenigen, die sich nicht von Werbemaßnahmen erdrückt, sondern abgeholt fühlen, eher gewillt, ein Produkt zu kaufen und auch weiterzuempfehlen.

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